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Kreisentscheid des Bundeswettbewerbes der Deutschen Jugendfeuerwehr in Kemnath

Einen Löschaufbau mit Hindernissen und einen Staffellauf mit feuerwehrtechnischen Aufgaben bewältigten vier Gruppen der Jugendfeuerwehren des Landkreises Tirschenreuth beim Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs in Kemnath und qualifizieren sich zum Bezirksentscheid.

Kemnath/Tirschenreuth/Mitterteich/Thanhausen/Löschwitz/Atzmannsberg. (mde) Vier Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Tirschenreuth waren zum Kreisentscheid des Bundeswettbewerbes der Deutschen Jugendfeuerwehr, welcher in Kemnath stattfand, angemeldet und angetreten. Damit war bereits im Vorfeld klar: Alle vier Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Tirschenreuth werden beim Bezirksentscheid am Samstag, 8. Juni in Neumarkt in der Oberpfalz antreten dürfen.

Den eifrigen Feuerwehrnachwuchs stoppte auch das nasskalte Wetter nicht. Beim sogenannten „A-Teil“, dem Löschaufbau, kuppelten die Jugendgruppen in beträchtlicher Geschwindigkeit die Saugleitung, verlegten die B-Schlauchleitung zum Verteiler durch den Kriechtunnel, überwandten den „Wassergraben“, kletterten über die Leiterwand und sprangen über die Hürde, währenddessen die drei Trupps die C-Schläuche vornahmen und den Löschangriff mit Strahlrohren andeuteten. Innerhalb der Zeitmessung beim Löschaufbau galt es auch vier feuerwehrtechnische Knoten und Stiche an einem Gestell anzulegen.

Nicht nur die Zeit floss dabei in die Wertung ein, sondern auch etwaige Fehler wie das Übertreten von Linien, die falsche Handhabung und Ausführung von Tätigkeiten oder das Unterlassen von ordnungsgemäßen Befehlswiederholungen. Ebenfalls stolze und flotte Leistungen erbrachten die Jungs und Mädchen der vier Jugendfeuerwehrmannschaften beim „B-Teil“ des Bundeswettbewerbs, dem 400 Meter Staffellauf, bei welchem nicht nur das Staffelholz schnell weitergereicht, sondern auch feuerwehrtechnische Aufgaben gemeistert werden mussten.

So galt es, einen 15 Meter langen C-Druckschlauch auf der Tartan-Bahn zusammenzurollen, ein Laufbrett zu überlaufen, Schutzausrüstung nach dem Aufstehen von einer Krankentrage anzulegen, sowie ein Strahlrohr an einen Schlauch anzukuppeln und einen „Mastwurf mit Halbschlag“ daran anzulegen. Auch hier wurde durch die Wertungs- und Schiedsrichter den Jugendfeuerwehranwärterinnen und -anwärtern genauestens „auf die Finger geschaut“, die möglichen Fehler dokumentiert, die Zeit gestoppt und entsprechend in die Gesamtwertung eingerechnet.

Da nur vier Mannschaften des Landkreises Tirschenreuth zum Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs der Deutschen Jugendfeuerwehr angetreten waren, kamen folglich nicht nur alle teilnehmenden Mannschaften zum Bezirksentscheid weiter, sondern auch die Durchführung verkürzte sich, sodass bereits zur Mittagszeit die Siegerehrung auf dem Freisportgelände in Kemnath durchgeführt wurde. „Leider war das Wetter nicht das Beste. Umso besser waren eure Leistungen hier beim Kreisentscheid in Kemnath“, würdigte Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfgang Bauer. „Man kann sagen, dass die Zeit des Übens sich durchaus bezahlt gemacht hat. Eure guten Leistungen sind auch die Belohnung für uns.“ betonte Bauer.

Der Kreisjugendfeuerwehrwart hofft, dass sich mindestens eine Gruppe beim nun anstehenden Bezirksentscheid zum Landesentscheid nach Hösbach im Landkreis Aschaffenburg oder sogar zum Bundesentscheid nach Xanten in Nordrhein/Westfalen qualifiziert. Auch begrüßen konnte Wolfgang Bauer in seiner Ansprache die Vertreter der Feuerwehrlandkreisführung, wie auch Kreisrat Bernhard Söllner. Besonderen Dank sprach Wolfgang Bauer den Männern und Frauen der Feuerwehr Kemnath „für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit“ aus, welche den Kreisentscheid vorbereiteten und die Durchführung betreuten, wie auch den einzelnen Schieds- und Wertungsrichtern.

Zudem dankte Bauer der Stadt Kemnath für die Überlassung des Sportgeländes, der Kinderfeuerwehr Kemnath für das Einsammeln der Wertungsbögen, sowie der Firma König-Otto-Bad für die großzügige Getränkespende. Weiterhin sprach er den Jugendwarten und Betreuern seinen besonderen Dank für ihre Bemühungen bei den Vorbereitungen aus, wie auch den eifrigen Jugendfeuerwehrlern für deren Teilnahme. Auch begrüßen konnte Bauer den Ehrenkreisbrandinspektor Hans Zetlmeisl und die Ehrenmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Tirschenreuth, Markus Krenkel und Hans Reisnecker.

Kreisbrandmeister und Abnahmeberechtigter Dieter Höfer vollzog die Siegerehrung und gab die Wettbewerbsgesamtauswertung bekannt. Die Jugendfeuerwehr Tirschenreuth ergatterte mit 1427 Punkten den ersten Platz, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Thanhausen mit 1403 Punkten. Den dritten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Mitterteich mit 1390 Punkten. 1369,9 Punkte erreichte die Gruppe der Jugendfeuerwehren Atzmannsberg-Löschwitz mit 1369,9 Punkten und landete damit auf Platz vier. Neben den entsprechenden Bescheinigungen und dem Vermerk im Dienstbuch, so gab es auch Pokale.

 

 

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